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Naturschutz Projekte

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In dem Chaparri Reservat leben viele verschiedene Tierarten, darunter auch einige die Orts spezifisch zu dem Tumbesian Trockenwald sind. Es sind diese Orts spezifischen Tiere die das Reservat besonders machen da die Nummer der verschieden Tierarten nicht sehr groß ist mit nur 225 Vogelarten, 21 Säugetierarten, 17 verschiedenen Reptilien, 5 verschiedenen Amphibien, 6 Fischarten und 10 verschiedenen Arten von Libellen, die bis jetzt im Reservat dokumentiert wurden. Eine komplette Liste der verschieden Tierarten ist als PDF zu erhalten.

Brillenbären

Andean or Spectacled BearsDer Brillenbär, Tremarctos ornatus, ist Weltweit bedroht durch den Verlust seines Lebensraumes und durch illegales Jagen. Chaparri und die umliegenden Gebiete sind eine der letzten Trockenwaldgebiete die der Brillenbär bewohnen, normalerweise findet man den Brillenbär eher in feuchteren Bergwäldern und in parámo Regionen. In Chaparri arbeiten wir hart um die in der Wildnis lebenden Bären Bestände zu schützen, das machen wir durch das Training der Gemeinde um das Jagen zu verhindern. Durch eine einjährige Studie haben wir herausgefunden das 11 Brillenbären das Chaparri Tal durchkreuzen und wir arbeiten an einem langstehenden Projekt um mehr über ihre Lebensräume und Migrationswege herauszufinden. Hierfür benutzen wir einen teilzeitigen Satellitenkontakt um ihre Aufenthaltsorte festzustellen. Um weitere Informationen über Bärenschutz herauszufinden besuchen sie www.andeanbearconservation.org

Chaparri beherbergt auch das einzige tatkräftige Brillenbär Naturschutz- und Wiedereingliederungprogramm in Peru. Diese besonders für diese Zwecke hergestellten Einrichtungen behausen im Moment 7 Bären, die von Regierungsbeamten aus illegaler Gefangenschaft beschlagnahmt und nach Chaparri gebracht wurden. Viele dieser Baeren, die oft unterernährt und in kleinen Kaefigen gehalten wurden, sind in schlechten Zustand nach Chaparri gekommen. Hier bekommen sie eine abwechslungsreiche Ernährung und leben in großen Gehegen in ihrem natürlichen Lebensraum. Durch Erweiterungsarbeiten haben wir nun 6 große Gehege. Wir hoffen das einige der Bären wieder in die umliegenden Gebiete ausgewildert werden können. Die Bären die nicht mehr ausgewildert werden können, verbringen ihre Tage im Gehege wo sie von Besucher gesehen werden können, die dann über sie und die Rasse lernen können. Für weiter Information über die Bären, die im Moment in Chaparri leben, können sie die auf die Seite „Brillenbär Rettungszentrum“ gehen.

Weißflügel Guan

White-winged GuanDer Weißflügel Guan, Penelope albipennis, ist durch Verlust des Lebensraumes und durch Jagen stark vom Aussterben bedroht. Man denkt das es nicht mehr als 250 Vögel in der abgelegenen Trockenwaldregion von Nord-West Peru gibt. In Chaparri leben ungefähr 65 der verbleibenden Vögel, die größte Ansammlung an einem Ort. Die Guans wurden in den 70er Jahren komplett in der Region ausgerottet und wurden erst zwischen 2002 und 2005 wieder eingegliedert. Die Zahl der Vögel ist stark gestiegen und die dritte Generation von Vögel ist bereit zu brüten. Das Reservat ist nun der Stamm der Fortpflanzungsgemeinschaft aber breitet sich über die Grenzen von Chaparri aus heraus da die Vögel anfangen das Reservat zu verlassen. Es ist einfach diesen besondere Vogel in Chaparri Tal zu beobachten, da er hier niemals gejagt wurde.

Guanaco

Das Guanaco Lama wurde kurz nach der Ankunft der Spanier ausgerottet, wir haben es aber in 2006 geschafft eine Gruppe von 12 Guanaco Lama guanicoe, die größten der in Südamerikanischen einheimischen Camelids, wieder in die Region anzusiedeln. Obwohl sie ohne ein erwachsenes Männchen ausgewildert wurden, sind die junge Männchen nun erwachsen und das erste Junge wurde in 2007 geboren. Die restlichen 10 überlebenden Guanacos haben sich über eine großes Gebiet verteilt, wobei drei von ihnen zwischen März und August 2008 in der Bosque de Pomac lebten, nun aber wieder nach Chaparri zurückkehren. Wir hoffen das wir die Finanzierung für weitere Auswilderungen finden können um die Population zu stärken und den Genpol zu erweitern.

Andischer Kondor

Andean CondorDie Population des mächtigen Andischen Kondors, Vultur gryphus, reduzieren sich durch Verfolgung und Mangel an Nahrung. Die Rasse wurde früher häufig in der Nord-Westlichen Küstenregion gesehen, heutzutage verbleiben jedoch nur noch wenige dieser Vögel. Der Andische Kondor ist immer noch relative häufig in Chaparri zu sehen und wir vermuten das er in den Bergen von Chaparri brütet. Chaparri ist der Mittelpunkt eines Nationalen Wiedereingliederungprogramms des Kondors und wir arbeiten darauf hin weitere Vögel auszusetzen und zusätzliche Fütterungsstationen zu errichten.