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Brillenbär Rettungzentrum

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Tongo

Tongo, the big maleEr ist das größte Männchen in Chaparri und mit seiner ungefähr acht Jahren ist er in der Fülle seines Lebens und wiegt 59kg. Er kam in 2003 zu Chaparri nachdem er in dem Hof einer Reisfabrik in Lambayeque gehalten wurde. Er ist in guter Gesundheit und lebt in dem größten Gehege, wo er auf Bäume und Felsen klettert. Leider hat er keine angst vor Menschen und ist sogar ein bisschen aggressive gegenüber Menschen und kann deshalb nicht mehr ausgewildert werden.

Collique

Little Collique, the Houdini of the Chaparri bears Collique ist in 2006 aus Cordilera Azul nach Chaparri gekommen, nachdem sie von einer einheimischen Familie als Haustier gehalten wurde. Als der jüngste und neugierigste Bär in Chaparri kann sie von Gehege zu Gehege klettern und dabei geschickt die elektrischen Kabel umgehen. Sie schafft es immer wieder auszureißen. Sie testet dabei die elektrischen Zäune und kann sich durch die kleinsten Lücken drücken um ins nächste Gehege zu klettern. Sie hat es schon mehrere Male geschafft aus dem Gehege zu fliehen, ist aber bis jetzt immer wieder zurück gekommen da sie noch in einem Alter ist wo sie die Gesellschaft von anderen Bären genießt. Bei ihrer Ankunft hat sie sich gut mit Milagros angefreundet und die beiden haben sich ein Gehege geteilt. Sie ist auch ein guter Kletterer und verbring viel Zeit in den Kronen der Bäume. Sie ist in guter Gesundheit und ein guter Kandidat für Wiedereingliederung.

Milagros

Milagros the wonder bearEin sechs Jahre altes Weibchen mit einer besonderen Geschichte. In 2003 gab es ein Flugzeugabsturz in Chachapoyas, wo ein einheimischer Landwirt, der das Unglück beobachtete in den Wald ging um nach Überlebenden zu gucken. Tragischer Weise gab es keine Überlebenden aber dafür hat der Landwirt das Bärenbaby gefunden, das ohne seine Mutter war. Die ist entweder bei dem Unglück ums Leben gekommen oder dadurch verscheucht worden. Er hat das Bärenbaby mit nach hause genommen und es kurze Zeit später an die Regierung weiter gegeben, die es dann Anfang 2003 zu Chaparri brachte. Ihr Name bedeutet „Wunder“ in Spanisch und wurde ihr wegen ihres Überlebens gegeben. Sie ist sehr neugierig, ein guter Kletterer und ein guter Kandidat für die Wiedereingliederung in die Wildnis. Sie ist in guter Gesundheit und wiegt ungefähr 40kg.

Azulina

Azulina, a good candidate for release Sie ist ein junges erwachsenes Weibchen das ungefähr 6 Jahre alt ist. Sie kommt ursprünglich aus der Cordillera Azul Region in Nord-Osten von Peru, wo sie in einem Haus gehalten wurde nachdem ihre Mutter von Wilderen erschossen wurde und sie in Gefangenschaft kam. Sie kam in 2005 nach Chaparri. Sie hat sich gut eingelebt und wird ein guter Kanidat für die Wiedereingliederung sein. Sie ist gut mit Milagros befreundet und kämpft spielend mit Collique. Sie wächst noch und ist vielleicht ein bisschen klein (vielleicht wurde sie in jungen Jahren unterernährt) wiegt 30kg (August 2008).

Cholita

Cholita shares a corral with TongoEin erwachsenes Weibchen das ungefähr 8 Jahre alt ist. Sie kam in 2003 nach Chaparri von dem Batan Grande Tal in nördlichen Chaparri wo sie als Haustier gehalten wurde. Sie ist eine der nervösesten und scheusten Bären und ist wachsam gegenüber Menschen. Sie teilt sich im Moment das größte Gehege mit Tongo. Sie hat sich gut eingelebt und ist ein guter Kandidat für Wiedereingliederung. Sie ist in guter Gesundheit und wiegt 37kg.

Rosita

Rosita, the old lady bearSie ist die alte Dame hier in Chaparri, obwohl ihr genaues Alter unbekannt ist wissen wir das sie mindestens 30 Jahre alt ist. Die bolivianische Polizei beschlagnahmt sie von einem Reisezirkus, aber da sie angeblich aus Peru stammte (es gibt keine Brillenbären in Chile) wurde sie ursprünglich in den Parque Las Leyendas Zoo in Lima gebracht bevor sie nach Chaparri kam. Sie ist immer noch gesund obwohl sie von Haarausfall leidet, was aber eine normale Krankheit für altere weibliche Brillenbären in Gefangenschaft ist. Ansonsten ist sie nur ein bisschen übergewichtig (52kg im August 2008). Wir versuchen ihre Einnahme von Kohlenhydraten zu kontrollieren was ziemlich schwer ist da sie einen guten Appetit hat aber nicht sehr aktiv ist und frische Früchte an den Bäumen in ihrem Gehege wachsen.

Cuto

Cuto, the oldest maleDas älteste Männchen in Chappari mit ungefähr 12-15 Jahren. Er kam in 2001 nach Chaparri nachdem er von einem Zirkus in Chiclayo beschlagnahmt wurde. Er wurde sehr schlecht in Gefangenschaft behandelt und leidet immer noch unter vier gebrochenen Vorderzähnen und hat Probleme mit seinem Kiefer die ihm in Gefangenschaft zugefügt wurden. Durch diesen Grund ist er nicht zur Auswilderung geeignet und teilt sich jetzt das Gehege mit Rosita. Er ist jetzt aber der Star für Schulungsprojekte und ist außer dem Problemen mit den Zähnen in guter Gesundheit und wiegt 55kg.


Andere Bären die wir seit das Projekt begann in Chaparri gehabt haben und die gestorben, ausgerissen oder zu anderen Zentren versetzt worden.

Yinda

Das erste Weibchen das von Oxapampa Anfang 2000 nach Chaparri kam, davor hat sie mit einer Familie in einem Haus gelebt und als sie ankam hat sie sich die erste Zeit mit ihrer alten Besitzerin ein Zelt geteilt. Trotz dem nahen Kontakt mit Menschen hat sie sich gut in der Umgebung des Trockenwaldes eingelebt und ist in 2001 ausgerissen, nachdem umfallende Bäume den Zaun zerstörten. Sie hat in der Wildnis überlebt und hatte mindestens drei Bärenbabys. Ihr jetziges Wohlbefinden und Standort ist unbekannt. Ihre Geschichte wurde in dem Film „Manos and Garras“ von Bernie Peyton erzählt.

Domingo

Das erste Männchen und der älteste Bär den wir je hatten. Er kam in sehr schlechten zustand nachdem er 20 Jahre in einem 2 Meter bei 2 Meter großen Käfig in einer Fabrik in Lima verbracht hat. Er hat sich schnell eingelebt und hat 3 glückliche Jahre in Chaparri verbracht, wobei er der Lieblingsbär von vielen Besuchern war nachdem sein Bild auf einer Cornflakes Packung gedruckt wurde. Er starb in seinem Schlaf am 30. Dezember 2003.

Chacha

Der geheimnisvollste Bär in Chaparri den wir oft für mehrere Tage nicht zu Gesicht bekamen. Sie kam in 2001 zu uns nachdem sie von einem Zirkus gerettet wurde der in das Dorf von Chongoyape kam, man glaubt das sie ursprünglich aus der Chachapoyas Region kam. Sie ist während der Regenzeit ausgerissen als die Wälder üppig waren und ist nur manchmal gesehen worden. Eines Tages wurde sie tot neben dem Gehege gefunden, die genaue Todesursache ist unklar aber wir denken das sie von einem Puma getötet wurde.

Daria

Ein Weibchen, das sehr schlecht in einem Zirkus in Chiclayo behandelt wurde und in 2001 nach Chaparri kam. Sie hatte einen gebrochenen Kiefer und war auch sonst in einem schlechten Zustand. Ihr gesundheitlicher Zustand verbesserte sich zwar etwas aber sie leidete immer wieder unter einer Lungenentzündung und starb plötzlich in ihrem Schlaf in 2006.

Mulato

Ein junges Weibchen das in Juli 2007 nach Chaparri kam von der umliegenden Umgebung in Chongoyape. Sie hat sich schnell eingelebt und war ein perfekter Kandidat für Wiedereingliederung. Sie ist in der Regenzeit in 2008 ausgerissen und wurde das letzte mal in Dezember 2008 gesehen. Sie war in guter Gesundheit und hat die Trockenzeit erfolgreich überlebt wo sie genug Essen fand. Wir hoffen das die in der Gegend bleibt und das wir sie ab und an sehen, um zu wissen das es ihr in der Wildnis gut geht.

Reque

Ein junges Männchen das nach Chaparri von einem Restaurant in Reque, Lambayeque in 2006 kam. Seine Ursprünge sind uns unbekannt. Er wurde in 2007 in ein neues Rettungszentrum in Tarapoto transferiert wo er weiterhin in einem ähnlichen Gehege wie in Chaparri lebt. Der Transfer war ein Teil des Abkommens mit den Parkwärtern von Chaparri, die mit dem Bau des Geheges und dem Training der Wärter halfen um das neue Rettungszentrum zu bauen.